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Containernummer prüfen (ISO 6346)

Geben Sie eine Containernummer ein und prüfen Sie Prüfziffer, Eigentümercode und Gerätekategorie. Sehen Sie den Rechenweg Schritt für Schritt, prüfen Sie ganze Listen auf einmal und entschlüsseln Sie Size-Type-Codes wie 22G1 oder 45G1.

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Containernummer

4 Buchstaben + 6 Ziffern + Prüfziffer, z. B. CSQU 305438 3. Leerzeichen und Bindestriche werden ignoriert. Mit 10 Zeichen erhalten Sie die Prüfziffer.
Zum Beispiel 22G1, 42G1, 45G1, 45R1
Bis zu 500 Nummern aus Buchung, Manifest oder Tabelle einfügen.

Ergebnis

Status
—
Eigentümercode
—
Kategorie
—
Seriennummer
—
Prüfziffer (berechnet)
—
So wird die Prüfziffer berechnet
nZeichenWert× 2ⁿ=

Eine korrekte Prüfziffer bedeutet, dass die Nummer formal richtig ist – nicht, dass der Container existiert oder registriert ist. Eigentümercodes werden beim BIC (Bureau International des Containers) registriert; die angezeigten Reedereien dienen nur zur Orientierung.

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Wie eine Containernummer aufgebaut ist

Jeder Frachtcontainer trägt eine eindeutige Kennung nach ISO 6346. Sie hat 11 Zeichen, zum Beispiel CSQU 305438 3:

TeilBeispielBedeutung
EigentümercodeCSQDrei Buchstaben, vom Eigentümer beim BIC registriert
KategorieUU – Frachtcontainer, J – abnehmbare Ausrüstung (z. B. ein Clip-on-Generator), Z – Anhänger oder Chassis
Seriennummer305438Sechs Ziffern, vom Eigentümer vergeben
Prüfziffer3Aus den ersten zehn Zeichen berechnet, um Tippfehler zu erkennen

So wird die Prüfziffer berechnet

  1. Buchstaben in Zahlen umwandeln: A = 10, B = 12, C = 13 … Z = 38. Vielfache von 11 (11, 22, 33) werden übersprungen, daher K = 21, L = 23, U = 32, V = 34.
  2. Den Wert jedes der ersten 10 Zeichen mit 2 hoch seiner Position multiplizieren (1, 2, 4, 8 … 512).
  3. Die Ergebnisse addieren, durch 11 teilen und den Rest nehmen. Ein Rest von 10 ergibt die Prüfziffer 0.
C·1 + S·2 + Q·4 + U·8 + 3·16 + 0·32 + 5·64 + 4·128 + 3·256 + 8·512
= 13 + 60 + 112 + 256 + 48 + 0 + 320 + 512 + 768 + 4096 = 6185
6185 mod 11 = 3 → CSQU 305438 3

Die Prüfziffer erkennt fast alle einzelnen Tippfehler und die meisten Zahlendreher. Deshalb lohnt es sich, Nummern vor einer Buchung, Zollanmeldung oder Tracking-Anfrage zu prüfen.

Size-Type-Codes

Neben der Nummer steht oft ein vierstelliger Size-Type-Code. Das erste Zeichen ist die Länge (2 = 20 Fuß, 4 = 40 Fuß, L = 45 Fuß), das zweite die Höhe (2 = 8 Fuß 6 Zoll, 5 = 9 Fuß 6 Zoll High Cube), dann folgt die Typgruppe (G = Standard, R = Kühlcontainer, U = Open Top, P = Flat Rack, T = Tank). 22G1 ist also ein normaler 20′-Standardcontainer, 45G1 ein 40′ High Cube.

Häufige Fragen

Wie prüfe ich, ob eine Containernummer gültig ist?

Geben Sie oben alle 11 Zeichen ein. Das Tool wandelt die Buchstaben in Zahlen um, multipliziert jedes Zeichen mit einer Zweierpotenz, nimmt die Summe modulo 11 und vergleicht das Ergebnis mit der letzten Ziffer. Stimmen sie überein, ist die Nummer nach ISO 6346 formal korrekt.

Was bedeutet das U in der Containernummer?

Der vierte Buchstabe ist die Gerätekategorie. U steht für Frachtcontainer, J für abnehmbare Container-Ausrüstung und Z für Anhänger oder Chassis. Fast alle Seecontainer, die Sie verfolgen, haben ein U.

Was tun, wenn die Prüfziffer falsch ist?

Meist ist es ein Tippfehler – ein falscher Buchstabe, O statt 0 oder zwei vertauschte Ziffern. Vergleichen Sie mit den Dokumenten oder einem Foto der Containertüren. Eine falsche Prüfziffer bedeutet, dass die Nummer so nicht stimmen kann.

Beweist eine gültige Prüfziffer, dass der Container existiert?

Nein. Sie zeigt nur, dass die Nummer formal richtig ist. Ob der Eigentümercode registriert ist, verzeichnet das BIC; wo sich der Container befindet, wissen nur Reederei oder Terminal.

Kann ich herausfinden, welcher Reederei ein Container gehört?

Die ersten vier Buchstaben (Eigentümercode plus Kategorie) bezeichnen den Eigentümer. Das Tool erkennt Präfixe großer Reedereien wie MSC, Maersk, CMA CGM, Hapag-Lloyd, COSCO, Evergreen und ONE. Für andere Präfixe hilft das BIC-Register. Viele Container sind geleast – der Eigentümer ist also nicht immer der Frachtführer.

Kann ich Container in milog verfolgen?

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